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Meer mal anders – Frachtschiffreisen werden zum Trend

Laut Verband Deutscher Reeder (VDR) entscheiden sich immer mehr Leute (jährlich bis zu 5000) für die zwar unkomfortablere, dafür aber auch weitaus günstigere Alternative und buchen statt luxuriösem Kreuzfahrtschiff oder Segelboot eine Reise auf einem Frachtschiff. Selbst in Reisebüros kann man mittlerweile die recht ungewöhnliche Art der Kreuzfahrt buchen.

Weder Wellnessbereich noch Animationsabend oder Reiseprogramm warten hier auf die Gäste, dafür gibt es „Seefahrt pur“. Wer Glück hat, darf dem Kapitän über die Schulter blicken oder schaut beim Löschen der Ladung zu. Gegessen wird zusammen mit der Mannschaft und dem Kapitän, laut Anbieter gut bürgerlich und so viel das Herz begehrt. Manchmal gibt es sogar Freizeiträume (wie Bibliothek, Fitnessraum oder Sauna) an Bord.

Leider liegen die angesteuerten Frachthäfen meist fernab interessanter Städte, zudem richtet sich die Aufenthaltsdauer nicht nach Sightseeingwert, sondern nach Container-Löschen und Neubeladung. Ein Frachtschiffurlaub, auch wenn die Routen rund um die Welt (Martinique, Costa Rica oder doch nur nach Irland) will also gut überlegt sein.

Pflichtmäßig muss die sogenannte Deviationsversicherung gebucht werden (an Bord ist kein Arzt, eine Umleitung des gesamten Schiffes kann daher sehr teuer werden), ansonsten muss man pro Tag von 60 – 100 Euro ausgehen.

Quelle: Spiegel Online

Weitere Links zum Thema: Kreuzfahrten Weltweit


Posted by admin  (5. April 2008)    |    Comments (0)

Mit voller Segelkraft voraus – nicht nur für ausgebildete Skipper

Viele träumen davon, irgendwann mal in See zu stechen. Doch der Segelschein will nicht nur gemacht, sondern vor allen Dingen bezahlt werden. Es gibt jedoch auch eine Alternative für all jene ohne Ausbildung: als Unterstützung erfahrener Segler kann man rund um die Welt und zusätzlich an Bord noch einiges lernen.

Bei organisierten Segeltörns kann meist grundsätzlich jeder teilnehmen. Nicht die Vorkenntnisse zählen, sondern vor allem Teamgeist. Denn auch an Bord wollen ungeliebte Tätigkeiten wie Putzen oder Aufräumen erledigt werden. Im Preis enthalten ist zumeist der Sprit, nicht aber Verpflegung und Hafenliegekosten.

Bevor man sich jedoch für einen Trip entscheidet und womöglich auch noch einen Vorbereitungskurs bucht, sollte man sich die Angebote aber ganz genau anschauen. Denkbar anfängerungeeignet seien zum Beispiel Überführungsfahrten, wo es zu viele Risken und Unvorhersehbares (wie z.B. den Zustand des Bootes) gibt. Wenn man dann das passende Angebot gefunden hat, sollte man Stress vor der Reise möglichst vermeiden und die Reise vor allen Dingen ausgeruht antreten, sonst kann es leicht zur ungeliebten Seekrankheit kommen.

Dann steht einem aufregendem Segeltörn nichts mehr im Wege – ein tolles Erlebnis für alle, die ganz ohne Vorkenntnisse mal ein wenig Seeluft schnuppern wollen.

Quelle: markenpost.de


Posted by admin  (4. April 2008)    |    Comments (0)

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